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Ein Bildband mit Groove oder Wortmalerei
Der SundaeClub Musiker K-Rox veröffentlicht sein Solo-Album „Schnappschüsse“
„SundaeClub 4 life!“ heißt es, und wer so etwas lauthals ausruft meint es wohl auch ernst. Nach vielen gemeinsamen Jahren innerhalb einer Band, einigen Alben und Gastauftritten, Live-Programm und viel Studioarbeit, wird es Zeit für was Eigenes…. Schnappschüsse ist nun sowohl das Soloalbum des Künstlers K-Rox als auch des Menschen Kai Herzog. Und als solches muss man es unbedingt wahrnehmen. Die Musik, welche dem Hörer auf 16 Titeln in 53 Minuten geboten wird, ist lyrisch geprägter HipHop mit stark autobio-graphischen Elementen. Das Wort steht im Vordergrund, die musikalische Untermalung klingt nach der guten Zeit im HipHop, jazzig und warm, „Goldene Ära“ Sound. Die Lyrics sind dabei auf einem ganz eigenen Niveau, welches sinnbildlich für SundaeClub Musik steht. „Ich fass Gemälde in Worte, meine Farben sind Melodien. Du kannst dir Bilder für den Kopf aus meinen Texten ziehen […].“ Es geht um die Erfahrung die ein Musiker, angehender Lehrer und Familienvater in seinem Leben und mit Rapmusik gesammelt hat. Die Sicht auf die Dinge, mal retrospektiv, mal vorwärts gewandt, nachdenklich und unterhaltsam – vor allem aber verdammt stimmungsvoll. Sicher gibt es bessere Rapper, sicher gibt es modernere Beats. Doch das Album will keinen Innovationspreis gewinnen, sondern mit grundaufrichtigen und humorvollen Lyrics wie ein gutes Buch unterhalten. Vielfältige Themen, originelle Umsetzung und eine angenehme Erzählerstimme laden zum gemütlichen Zuhören ein. Ehrlichkeit ist das Stichwort, Freude an der Sache und nicht zuletzt Sympathie – etwas, das heute so vielen Musikern fehlt. Nebenbei erwähnt ist „Schnappschüsse“ ein echtes Soloalbum. Denn vom Songwriting und den Beats, über die Aufnahme und den Mix bis hin zum Artwork, entstand alles in Eigenarbeit. Das Album ist in digitaler Form frei erhältlich.
Hi Leute,das aktuelle Album v1music - psychoakustik II gibt es jetzt auch in CD-Qualität.Das Paket mit wave-Dateien und Artwork kann man wie die mp3 Version kostenlos herunterladen.Mit über 440 MB ist das rar-Archiv allerdings recht groß, eine schnelle Internetverbindung ist hier quasi Pflicht. Dafür erhaltet ihr aber auch ein Album, welches exakt so klingt, wie es produziert wurde. Keine Qualitätsverluste durch mp3-Komprimierung laden ein, psychoakustik II auf CD zu brennen und wie gewohnt im Auto oder auf der Stereo-Anlage zu hören.Viel Spaß damit!!


Hi Leute,
nicht ganz ohne Stolz gebe ich bekannt:
v1music hat den Song des Tages bei mp3.de!!!
"You'll never believe" war der Redaktion diesen Tagestipp wert.
Danke also auch dafür :)
Du machst auch jede Mode mit?
myspace, last.fm, ein Blog und jetzt auch noch SoundCloud...
Um sich in diesen schweren Tagen Gehör zu verschaffen, bedarf es schon mehr, als ein Album zu veröffentlichen und zu warten, bis es einer zufällig hört. Aus diesem Grunde versuche ich die aktuellen Plattformen des Internet so gut wie möglich zu nutzen.
SoundCloud ist eine völlig neue Geschichte, die von einem jungen schwedischen Entwicklerteam mit Sitz in Berlin, gestartet wurde. Eigentlich dient sie Musikern dazu, gemeinsame Projekte zu verwirklichen, auch wenn die Akteure über den gesamten Globus verteilt leben.
So werden die eigenen Songs online gestellt, können in Originalqualität geladen werden und sogar zeitlich kommentiert werden.
Als Nebeneffekt erhält man einen schmucken Player, der recht einfach zum Beispiel hier im Blog eingebunden werden kann.
Hallo Leute,
ich habe ja hauptberuflich mit Musik zu tun und so gehört es unter anderem zu meinen Aufgaben, jede Menge Musik zu hören und zu Zwecken der Recherche, die Musikpresse zu studieren.
Ihr könnt mir glauben, es kann bisweilen recht anstrengend werden, den Ausführungen unserer hochprofessionellen und mit Weit- und Überblick gesegneten Journaille zu folgen.
Neben unbestritten qualitativ hochwertigen Artikeln, Interviews und Rezensionen im Musikexpress, der Intro, der Zeit oder sogar Spiegel Online, findet sich auch jede Menge unerhörter Müll. Vor allem das hochgeliebte Internet scheint als zentraler Hort geistig abwesender Hobby-Autoren ohne besondere Ahnung von irgendetwas zu funktionieren. Gut, darüber habe ich mich in der Vergangenheit schon genügend aufgeregt.
Mein eigentliches Anliegen ist es diesmal nämlich, die gute Musikpresse mit ihren teils bedrückend ehrlichen und manchmal sogar sehr humorvollen Beiträgen zu würdigen.
So zum Beispiel die Meinung des hochgeschätzten Linus Volkmann, seines Zeichens Intro-Redakteur zu Curse' Album "Freiheit". Zitat: "Kurze Frage: Wie beschissen kann SPD-HipHop eigentlich noch werden?"
Das war im Übrigen die gesamte Review zum Album.
Auch sehr schön die versammelte Meinung der Kritiker zu meinen Lieblings-Hasspatienten Nickelback. Die sind nämlich - ob der vielfachen entgegengebrachten Antipathie - gar nicht mehr gut Freund mit der Presse. Woran das wohl liegt...
Jedenfalls fasste der britische Mirror es gut zusammen: "Millionen Menschen kaufen Nickelback-Alben, aber Millionen Menschen haben auch mal für George W. Bush gestimmt. Zwei gleichermaßen rätselhafte Fakten."
Es gibt also hin und wieder durchaus Aufschlussreiches und Unterhaltsames in der Musikpresse zu lesen. Unverständlich bleibt mir hingegen, wie ein ganz offensichtlich auf Mass-Appeal getrimmtes Produkt namens "Circus" einer nicht unbekannten Britney Spears eine Diskussionswelle auslösen kann. Sogar die seriöse "Zeit" widmet sich in ihrer Online Ausgabe diesem Album und vor allem der darum entbrannten Debatte. Nothing else to do, guys?
Also, wer ein begründetes Interesse an Musik und Ihrer kontroversen Darstellung in den Medien hat, der sollte unbedingt mal eine Reise ins Land der Online-Clownerie unternehmen. Pardon, ihr wisst wie es gemeint ist...